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Ansodh war eine größtenteils unterirdische Stadt der Yvis. Sie galt als Vorreiter im Bereich der Magie, besonders Exiva. Eine Ader dieser Kraft verlief durch die Stadt.

Aufstieg Bearbeiten

Ansodh wurde zu Beginn der zweiten Ära als unterirdische Forschungsstadt an einer Ader Exivas gegründet. Viel Wissen erlangten die Studenten und Meister, die hier arbeiteten und rasch stieg die Stadt im Ansehen und verlagerte sich zum Teil auch über die Erdoberfläche.

Als zwischen den Völkern Naeryns und Tauvis der Krieg ausbrach, schlug sich Ansodh auf Naeryns Seite.

Krise Bearbeiten

Der Krieg war lang und grausam und viele Leben wurden dahingerafft. Immer mehr Yvis wurden für den Krieg rekrutiert und die Bevölkerung Ansodhs schrumpfte drastisch.

Die Stadt hatte aber bisweilen unterirdisch eine enorme Größe erlangt und so kam es, dass die tiefsten Katakomben entvölkert wurden. Mangelnde Hygiene und Licht und der Einfluss von Exiva schufen die Masaruma, pilzartige Ents, die sich in den folgenden Jahren ungesehen stark verbreiten konnten.

Da der Krieg jedoch weiterging erschufen die Yvis von Ansodh die Nabuna, eine grausame und böswillige Art der Ents, und versuchten diese als Soldaten kämpfen zu lassen.

Untergang Bearbeiten

Am Ende der zweiten Ära lebten nur noch wenige Yvis in der Toten Stadt, wie Ansodh auch genannt wird. Viele der gebliebenen Studenten und Meister bevorzugten ihre Studien fort zu setzen, anstatt mit Naeryn vor den Drachen zu flüchten, war doch Ansodh mit seinen vielen unterirdischen Gängen und Gassen ein recht sicherer Ort.

Mit dem Erblühen der Masaruma veränderten sich die Luftverhältnisse und machten den Yvis das atmen schwer. Um ihre wertvollen Forschungsstädten nicht verlassen zu müssen, riefen die Hinterbliebenen die Nabuna um Hilfe, um gegen die Ausbreitung der Masaruma vorzugehen.

Doch es liegt nicht in der Natur eines Nabuna zu helfen, waren sie doch zum Zweck des Krieges und der Vernichtung erschaffen worden. Und so verrieten die Nabuna ihre Herren und töteten die letzten Yvis von Ansodh. Gierig nach Macht versuchten sie nun die Stadt an sich zu reißen.

Doch mit der Hilfe von Ottokar, dem Baumling, gelang es den Masaruma zu triumphieren. Die besiegten Nabuna wanderten in Richtung YolSuq (NordNordost) davon.