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Bei der Geschichte von Urthar handelt es sich um niedergeschriebenen Visionen Urthars. Urthar beschriebt seine Sicht der Dinge aus der Perspektive der Natur selbst.

Die Geschichte von Urthar Bearbeiten

Das Gebiet ist von bewaldeten Bergen geprägt. Hoch oben auf einem der Berge befindet sich eine kleinere Lichtung, welche in eine Klippe übergeht. In dem Wald auf dem Berg befindet sich eine große natürliche Quelle, welche in einen kleineren See neben der Lichtung mündet. Am Rande dieser Lichtung steht ein großes Haus. 

Das Wasser des Sees stürzt an einer Stelle die Klippe hinunter und bildet einen großen Wasserfall, welcher in ein riesiges Tal hinabfällt. Hinter dem Wasserfall befindet sich eine Öffnung in der Felswand. Sie mündet in ein Höhlensystem, welches sich unter dem Haus und dem umliegenden Wald durch den Berg zieht. Es besteht aus mehreren großen Kammern und einigen kleineren Kammern, sowie unergründlich langen Gängen, die in den Tiefen der Berge zu verschwinden scheinen. Ein Drache lebt in den Höhlen. Er hat sich an seine Anwesenheit gewöhnt, verhält sich ihm gegenüber zahm und scheint mit ihm in Einklang zu leben.

Das Haus scheint schon sehr alt und recht groß zu sein. Es hat ein Reetdach und einen schönen offenen Kamin mit handgeschnitzten Verziehrungen im Inneren. Die Verziehrungen scheinen auf der Unterseite einen Berg darzustellen, auf der linken Seite einen Drachen, auf der rechten Seite eine Esche und oben die Vereinigung von Drache und Esche. Der Wohnraum ist zwei Etagen hoch und das Geländer des ersten Stocks ist ebenfalls stilvoll geschnitzt. Es zeigt die prächtigsten Orte des blauen Gebirges in seiner vollen Pracht. Die Inneneinrichtung besteht aus handgearbeiteten Eichenmöbeln und ist mit schweren Eisenbeschlägen versehen. In der Rechten Ecke des Raumes befindet sich eine steinerne Wendeltreppe, über die er in die Höhlen gelangt. Diese dienen ihm als Lager und als Keller.

Es dringt ein tiefes Schnarchen aus einer der Höhlen tiefer im Berg. Es ist der Drache, wie er friedlich in seinem Hort schlummert. Er scheint häufig alleine auszufliegen und sein Hort ist nicht mit weltlichen Besitztümern gefüllt, wie es bei den meisten Drachen der Fall wäre. Der Drache mag es, wenn er ihn sanft streichelt und ihm dabei tief in seine weisen alten Augen schaut.

Er gibt ihm zu verstehen, dass er mit ihm ausfliegen möchte. Der Drache rappelt sich auf und begleitet ihn zum Ausgang der Höhlen. Er steigt auf seinen Rücken und sie fliegen durch den Wasserfall nach draußen. Sie erheben sich gemeinsam in die Lüfte. Sie steigen immer weiter auf und fliegen zunächst über den Berg, auf dem sich sein Haus befindet. Die Erde wird unter ihnen kleiner und sie überfliegen das Tal.

Das Tal wird von einem Fluss durchzogen, welcher den Ursprung in dem Wasserfall seines Berges hat. Der Fluss speist einen riesigen See. Der Fluss ist nur einer von Vielen in dieser Berglandschaft. Der Wasserfall rauscht noch leise hinter den beiden, während er auf dem Drachen über die Täler hinwegfliegt. Die mächtigen Schwingen des Drachen lassen sie bei jedem Schlag weiter aufsteigen.

Als er einen verletzten Wanderer erblickt, befiehlt er dem Drachen hinabzusteigen. Der Drache landet sanft neben dem Wanderer, sein Meister steigt ab und heilt das Leid des Wanderers...